Lothar Nahler

Auf ein Wort

Liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

das Titelbild unseres Gemeindebriefes ist ein Bild einer Künstlerin aus aus Surinam, einem Land im Nordosten Südamerikas. Aus diesem Land kommt in diesem Jahr der Weltgebetstagsgottesdienst, der wieder am ersten Freitag im März gefeiert wird.

Dieser Gottesdienst steht unter der Überschrift „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ - und das Bild gibt es gut wieder, was den Frauen in Surinam wichtig ist: die wunderbare Natur in ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt – und die Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion die in Surinam friedlich zusammenleben. Die Schöpfungsgeschichte aus dem ersten Kapitel der Bibel haben die Frauen als biblischen Text für den Gottesdienst ausgewählt, in der beschrieben wird, wie Gott aus dem Chaos des Anfangs in sechs Tagen eine gute, wohlgeordnete Schöpfung gestaltete. Das war den Menschen in der Zeit der Entstehung dieser Schöpfungsgeschichte besonders wichtig: Diese Schönheit und Artenvielfalt ist in Surinam ganz offensichtlich. Doch in Surinam erleben die Menschen auch die Zerstörung der Umwelt zum Beispiel durch Bauxitabbau (für die Aluminiumherstellung), die Bedrohung der küstennahen Gebiete durch Fluten und Überschwemmungen, ausgelöst durch den Klimawandel.

„Seht doch, wie schön unsere Welt, Gottes gute Schöpfung ist, die Gott uns anvertraut hat. Seht auch, wie gefährdet sie ist – und nehmt eure Verantwortung für die Bewahrung unserer Welt wahr!“

So rufen uns die Frauen aus Surinam zu mit ihren Gottesdiensttexten und -liedern. „Der Weltgebetstag ist viel mehr als ein Gottesdienst im Jahr! Der Weltgebetstag weitet den Blick für die Welt. Frei nach seinem internationalen Motto „informiert beten, betend handeln“ –„informed prayer, prayerful action“ – macht er neugierig auf Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen.“ Das deutsche Weltgebetstagskomitee hat in diesem Jahr ein anderes Bild aus Surinam als Titelmotiv für den Gottesdienst ausgewählt, es trägt den Titel: „ Dank an Mutter Erde“.   Obwohl mir auch dieses Bild gefällt, finde ich es schade, dass wir in Deutschland uns nicht auch mit dem Bild in die Gemeinschaft der Betenden in aller Welt einbinden...

In diesem Jahr wird  eine Aktion gestartet mit dem Titel „Stifte machen Mädchen stark“. Im Gemeindebüro (Gärhof 7) und in der Evangelischen Sekundarschule werden Sammelkartons stehen, in die alte, nicht mehr schreibende Stifte (wie Kugelschreiber, Filzstifte, Textmarker) eingeworfen werden können. Durch das Recycling von Stiften unterstu?tzt der Weltgebetstag ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Ma?dchen in einem Flu?chtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermo?glicht. Fu?r 450 Stifte ko?nnen wir zum Beispiel ein Ma?dchen mit Schulmaterial aus- statten und so eine Tu?r fu?r eine bessere Zukunft o?ffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Internet (www.weltgebetstag.de (unter Aktionen)) und im Gemeindebüro.

 

Lassen Sie sich also einladen zu diesen besonderen Gottesdiensten:  Freitag, 2.3. in Althaldensleben, im katholischen Gemeinderaum um 19.00 Uhr mit Bildern, Texten, Liedern und Speisen aus Surinam

 

Und in St. Marien (Gärhof) feiern wir am Sonntag, 4. März um 10.00 Uhr einen Familiengottesdienst zum Weltgebetstag mit Kinderkantorei, Kindern aus dem Kinderkreis und anschließendem Kirchenkaffee.

Herzlich Willkommen!

Karen Simon-Malue