Auf ein Wort / Lesepredigten

2. Sonntag nach Trinitatis

Predigt zu Jona 3, 2-10 Utopie 1. Teil Wir schreiben heute das Jahr 2640 und es ist ein besonderes Jahr und ein besonderer Tag. Hier in St. Marien wurde gerade unsere Orgel, eine der ältesten in Mitteldeutschland, generalüberholt. Und es ist dieser Sonntag, an dem sie wieder …

1. Sonntag Nach Trinitatis

Predigt zu Lukas 16, 19-31 Mitten in der Nacht, als gerade die Kameras auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg ausgeschaltet waren, einige der Wirtschaftsbosse, die wir Oligarchen nennen, noch beim Wodka und Champagner saßen – es war bereits halb vier Uhr morgens, …

Trinitatis

Predigt zu Röm 11,33-36 Liebe Gemeinde! Gnade sei mit euch und Friede von dem der war, der ist und der sein wird. Amen. An russische Deklinationen - daran musste ich wieder denken, als ich versuchte, mich mit unserer Flüchtlingsfamilie irgendwie zu …

Quasimodogeniti

Predigt zu Kol 2, 12-15 Es geschieht nun seit Wochen vor unseren Augen. Der Krieg. Was sage ich seit Wochen, seit Jahren, seit Jahrzehnten. Ohnmacht, Hilflosigkeit, Verdrängung, Wut – all das ist in mir und in vielen Menschen. Das bewegt mich und ich bin nicht sicher, …

Karfreitag 2022

Predigt zu Lukas 23,32ff Liebe Gemeinde, wir haben es gehört. Wir haben gehört, welche Finsternis sich ausbreitete nachdem sie ihn ans Kreuz geschlagen hatten. Von der sechsten Stunde an trat eine Finsternis ein über das ganze Land hin bis zur neunten Stunde. Finster …

Palmsonntag

Predigt zu Johannes 17, 1ff

 

Was kann ich in diesen Tagen noch glauben, was noch hören bei so vielen Worten die in Talkshows gesagt werden. Es sind Vorwürfe, Forderungen, Verdächtigungen, selten Entschuldigungen, selten Versöhnendes.

Das aber alles nicht erst durch und in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, sondern auch schon vorher durch zwei Jahre Pandemie hindurch und darüber hinaus so viele belanglose Worte, die einfach nur die Kanäle und Talkshows füllen.
Umso mehr tut mir der Gedanke gut, den ich in einem Predigtartikel (siehe Lesepredigt VELKD) gelesen habe: Es gibt Worte, die mir in das Mark gehen. Worte, die alles verändern: (Manchmal sind es gute, manchmal aber auch schlimme Worte): »Ich liebe dich!« »Ich verlasse dich!« »Komm her, mein Freund« »Hau ab, du Penner!«
Wenige dieser prägnanten Worte genügen, um die Tür in das Land
der Erinnerung zu öffnen. Plötzlich erleben wir wieder das Glück der
ersten Liebe, den Schmerz der Trennungen unseres Lebens, das Ent -
setzen über erlebten Verrat, die Dankbarkeit für echte Freundschaft.
Oder auch Worte, die zerstören und Türen zuschlagen.

 

Und so gleich dachte ich nach über Worte und Sätze, die mir gutgetan haben: Du bist ein netter Kollege. Weil Du das machst, darum mache ich es mit. Das solltest Du machen, weil Du es kannst.

Es sind zusprechende Worte, die mir Kraft gegeben haben und vielleicht geht es Ihnen/ Euch ja ähnlich.
An solche Worte bin ich erinnert durch diesen Predigtartikel, den ich im Internet fand, wo sonst so viel zu lesen ist, was mir eigentlich nicht wirklich hilft.
Und da der Hinweis, dass in unserem heute zu lesenden Predigttext ebensolche besonderen Worte stehen.

Es ist ein Text, den ich schon zur Seite gelegt hatte.
Ein Abschnitt aus dem Johannesevangelium, der so schwer nachzuvollziehen, zu verstehen, zu predigen ist.
Und dann dachte ich, ja, vielleicht ist es einfach auch nur ein Satz, ein Gedanke daraus, der mich anrührt und vielleicht auch Sie/ Euch:

So habe ich ihn noch einmal zur Hand genommen und gelesen:

Text(ausschnitt):

Nach diesen Worten sah Jesus zum Himmel auf und betete: »Vater, die Zeit ist da! Lass jetzt die Herrlichkeit deines Sohnes sichtbar werden, damit der Sohn deine Herrlichkeit offenbart.

2 Du hast ihm ja Macht über die Menschen gegeben, damit er allen das ewige Leben schenkt, die du ihm anvertraut hast.

3 Und genau darin besteht das ewige Leben: dich, den einen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.
Da bin ich dann hängengeblieben.

Bei diesem letzten Satz. Dieser und auch die vorhergehenden und nachfolgenden hätte ich als Konfirmand gar nicht lesen/ verstehen können. Aber Johannes hatte ja auch keine Konfirmanden vor Augen, sondern eine Gemeinde, die in ihrem Glauben wohl eher verunsichert war, die darum rang, Jesus als Messias zu bekennen und darum heftigen Widerstand erfuhr.

Es sind Sätze, mit denen Johannes seine Gemeinde ermutigen wollte

Sätze, von denen er glaubte, dass Jesus sie den Jüngern zugesagt hat und das in einem öffentlichen Gebet.
Jesus wusste, was ihm bevorstand und dass für seine Jünger die Zeit kommen wird, in der sie auf sich gestellt sind und an allem zweifeln werden.

 

Aber das kennt auch ein Jugendlicher im Konfirmandenalter, das kennt jeder Mensch: Zweifel.
Zweifel am eigenen Leben, Zweifel an Gottes Güte, ja Zweifel an Gott selbst und damit plötzlich allein zu sein.

 

Mitten in solchen Zweifeln ein Wort zugesprochen bekommen, das hilft, das die Augen öffnet, dass ich etwas erkenne, was vorher nicht sichtbar war, so ein Wort kann lebensverändernd wirken.

 

Solche lebensverändernden Worte, glaube ich, kann ich mir nicht selbst sagen, wie ich mich selbst nicht aus dem Sumpf ziehen kann. Das gelang höchstens Münchhausen, dem Lügenbaron.

Wenn ich mir also nicht nur etwas einreden will, sondern ein Wort brauche, das mir hilft, dann muss dieses Wort irgendwoher kommen, von einem Gegenüber. Manchmal ist das ein anderer Mensch, ein guter Freund. So jedenfalls verstehe ich Johannes. Er erzählt, dass das Wort von Gott kam und in die Welt ging und das Wort lebendig wurde.
Das drückt Johannes sehr poetisch aus und meinte, dass Jesus dieses menschgewordene Wort Gottes ist.
Jesus, ein gegenüber, mit dem ich etwas anfangen kann, wo ich Gottes Botschaft sehe, sehe, wie Gott ist und wie wir Menschen sein können:

Einander vergebend, einander ermutigend, einander tröstend, einander helfend, einander sättigend, einander heilend, einander vergebend, ja mehr noch oder das alles in allem: in Güte und Liebe, gewaltlos die Welt heilend.

Das klingt freilich ziemlich pazifistisch. Aber das ist die Botschaft am Palmsonntag: Jesus zog ein in Jerusalem reitend auf einem Esel, ja einem Füllen eines Esels. Das tat er, nicht weil kein anderes Reittier da war, sondern weil man mit einem Esel, erst recht mit einem jungen Esel nicht in den Krieg ziehen kann. Esel sind Kriegsuntauglich (NB: und so viel gescheiter als mancher Mensch!)

 

Was für eine Herrlichkeit sich da zeigt. Und was wir darin erkennen können. Den einen wahren Gott und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Jesus hat Worte vom Frieden gesagt. Sie stehen in der Bergpredigt und derzeit unübersehbar an unserem Kirchturm und in der Kirche im Altarraum: Selig sind, die Frieden stiften.

 

Es sind Worte, die ihre Kraft entfalten konnten, weil Jesus sie gelebt hat, bis zur letzten Konsequenz, wie wohl kein anderer.

 

 

 

So bin ich erinnert: Sätze und Worte haben dann ihre Bedeutung, entfalten ihre Kraft, wenn sie nicht ohne Folgen, ohne Taten bleiben.

 

An den Taten werden wir den Wahrheitsgehalt die Gültigkeit der Worte messen.

 

So haben Worte nicht nur Kraft, mir zu helfen, über Zweifel hinweg Brücken zu bauen. Worte haben die Kraft, die Welt zu verändern.
Worte können Menschen umkehren lassen.
Worte können einen Menschen zu Gott führen.
Und darin, in diesem Erkennen Gottes zeigt sich das ewige Leben. Ich verstehe es so, dass alles, was mit Gott zu tun hat, was auf der Seite Gottes ist, das hat etwas Ewiges. Es wird in Gottes Welt eingehen, Bestand haben.

Krieg gehört nicht dazu.

 

Und so, wie hier erzählt wird, dass Jesus in diesem letzten Auftreten vor seiner Gefangennahme öffentlich gebetet hat (anders als sonst in der Stille und Abgeschiedenheit), so will ich es auch verstehen als eine Aufforderung als Christ und für unsere Gemeinde, unsere Kirche, öffentlich Farbe zu bekennen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Das ist kein Programm aus der Vergangenheit der 80iger Jahre, wie manche auch in unserer Kirche meinen, das ist das Programm für Christenmenschen, die den Worten Jesu Taten folgen lassen. Amen.

 

Sonntag Judika

Predigt zu Markus 10, 35 ff Liebe Gemeinde, immer im Frühjahr gibt es in dem kleinen durchaus exklusiven Ostseeort Timmendorf in einem Hotel ein kleines Auftaktkonzert von Udo Lindenberg. Gern wäre ich mal dabei, doch es gibt nur wenige Karten zu sicher angemessen exklusiven …

Sonntag Lätare

Predigt zu 2. Korinther 1, 3ff Ich lese aus „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert: Beckmann: Ach, du bist also der liebe Gott. Wer hat dich eigentlich so genannt, lieber Gott? Die Menschen? Ja? Oder du selbst? Gott: Die Menschen nennen mich den lieben …

Sonntag Okuli

Predigt zu 1. Könige 19, 1ff Würden Sie einen wie Wladimir Putin in ihrem Haus Unterschlupf gewähren, wenn er plötzlich gestürzt werden würde und fliehen müsste – so wurde Jan Josef Liefers in der mdr-Talkshow gefragt. Anlass war Liefers Film …

Friedensgebet am 25. Februar

Unser Fiedensgebet in St. Marien (Gebetstexte aus dem Lothar-Kreyssig – Ökumenezentrum und Zeugnisse der Betroffenheit aus Moskau) Weil wir wie Millionen betroffen und erschüttert sind über diesen Krieg wollen wir nicht nur die Nachrichten einfach zur Kenntnis nehmen. …

2. Sonntag vor der Passionszeit

Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Lebendig – kräftig – schärfer –  …

3. So. vor der Passionszeit

Predigt zu Jeremia 9, 22f: So sagt Gott: Die Weise rühme sich nicht ihrer Weisheit, der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, die Reichen rühmen sich nicht ihres Reichtums, 23sondern dessen rühme sich, wer sich rühmt: zu begreifen und mich zu erkennen, dass …

4. So. vor der Passionszeit

Predigt zu Matthäus 14, 22ff Gnade sei mit euch … Mitunter sind mir biblische Texte fremd. Ganz anders der heutige. Ich fühle mich hinein gezogen in diese Erzählung, als ginge es um mich: 22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und …

letzter Sonntag nach Epiphanias

Predigt zu 2. Mose 34, 29-35 Ich betrat das erste Mal in meinem Leben eine Synagoge in Prag. Ich war gerade 18 geworden und fuhr in diese Stadt. Ein Freund riet mir, unbedingt das jüdische Viertel zu besuchen. Dann stand ich im Eingang zur Synagoge und man bedeutete mir, meinen Kopf zu …

3. Sonntag nach Epiphanias

Predigt zu Matthäus 8, 5-13 Heute ist für ihn ein wichtiger Tag. Seine Freunde, die ehemalige Kameraden sind, hat er eingeladen und sein Chef ist auch da. Sie alle sind längst im Ruhestand. Aber sie treffen sich einmal im Jahr. Und dieser Tag ist der richtige Anlass. Der …

2. Sonntag nach Epiphanias

Predigt zu 1. Kor 2, 1ff Liebe Gemeinde, Wasser zu Wein verwandeln, das ist im Johannesevangelium der Auftakt zu großartigen Geschehnissen, die Menschen mit Jesus erlebt hatten. Das heißt hier ist es die Mutter Jesu, die Jesus geradezu herausfordert, sich als der zu offenbaren, …

1. Sonntag nach Epiphanias

Predigt zu 2. Mose 6,6 Ein einziger Satz mit einer großartigen Verheißung ist von der evangelischen Allianz zum Bedenken für den heutigen Sonntag vorgeschlagen: Darum sage den Israeliten: Ich bin der HERR und will euch wegführen von den Lasten, die euch die Ägypter …

1. Sonntag nach Weihnachten

Predigt zu 1. Joh 1 Dass Weihnachten ein Fest für Naive sei, lese ich, weil niemand die Welt retten kann. Schon gar nicht ein Kind, auch in 2000 Jahren nicht. Dann will ich naiv sein. Wenigstens einmal im Jahr will ich meiner Kinderseele recht geben, die darauf besteht, dass Herbergen …

Neujahr

Andacht zur Jahreslosung 2022 Ich öffne die Weihnachtspost, wie immer erst nach Weihnachten. Eine hübsche Karte mit Weihnachtstern von Hedwig. Eine Klappkarte mit winterlichem Bild von Sabine. Eine andere mit einem schwebenden Engel von Leonardo da Vinci– also von ihm gemalt und …

Predigt zur Wiedereröffnung von St. Marien

Andacht zur Wiedereröffnung von St. Marien am 12. Dezember 2021 von Superintendent Uwe jauch Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, und der Friede Gottes… Liebe Gemeinde, liebe Gäste aus nah und fern, Schwestern und Brüder in Christus! Nun ist es geschafft! …

Silvester 2021

Predigt zu Mt 13, 24ff Liebe Gemeinde, der Winter vor einem Jahr ließ auf sich warten. Wir sind extra einen Tag in den Harz gefahren um Schnee zu sehen. Dann wurden wir überaus mit Schnee beschenkt – ein eingeschneiter Roland kündet in meiner Fotosammlung davon und …

1. Weihnachtstag

1Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. 4In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5Und …

Christnacht

Kurzpredigt zum Titusbrief 3,11-14 Liebe Gemeinde, Worauf kann ich mich freuen? Nun auf den Moment der Bescherung. Da gibt es Überraschendes und manches von dem ich hoffte, es geschenkt zu bekommen. Worauf freust Du dich – so fragte ich unsere Tochter Mareike. Ach gar nicht so …

Heilig Abend

Kurzpredigt zur Christvesper mit Krippenspiel "Neuanfang" Liebe Gemeinde, Gott ist ein Fan von Neuanfängen. Das ist unübersehbar. Nicht erst heute Abend, nicht erst seitdem Christen Weihnachten feiern. Schon lange vorher und immer wieder. Zum Beispiel, als die Menschen sich …

4. Advent

Predigt zu Lk 1, 26ff Liebe Gemeinde! An einem ganz normalen Morgen, steht jemand in ihrer Tür, den sie noch nie gesehen hat. Und noch bevor sie etwas sagen kann, hört sie: Maria. du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. …

2. Advent

Liebe Gemeinde! Haben Sie einen Adventskalender? Wir haben vier! Viermal vierundzwanzig Türen, die die Erwartungen an Weihnachten erhöhen – so ist mein Eindruck. Die Erwartungen unserer Kinder sind jedenfalls für uns deutlich zu spüren. Aber nicht nur in …

1. Advent

Liebe Gemeinde! Da haben sich zwei Sachsen in einer Kneipe getroffen. Der eine sagt: Frache misch mal, wie mirs geht! Der andere darauf: Warum soll ischn frachn? Ich weis doch wie dirs geht. Der erste wieder: Trotzdem frach mich nor emal. Der andere schließlich: Gut, dass …

Ewigkeitssonntag

Gnade sei mit euch und Friede von dem der war, der ist und der sein wird. Amen. Ich würd dir gerne deine Angst nehm'n, alles halb so schlimm Einfach sagen, diese Dinge haben irgendeinen Sinn Doch meine Texte taugten nie für Parolen an den Wänden Kein'n Trost spenden in …

Vorletzter Sonntag 2021

Gedanken zum Predigttext 2. Kor 5, 1-10 Manche von Ihnen kennen wohl die vertraute Melodie der Zuckerfee aus der Nussknackersuite die immer erklang, wenn im 1. DDR-Fernsehen Willy Schwabe die Treppe hinauf ging in die Rumpelkammer. Dort angekommen war ich dabei, als er ein altes Filmplakat …

Drittletzer Sonntag 2021

Meditation zu Matthäus 6, 10 Dein Reich komme! Ich bete es mit Ihnen, im Frauenkreis, mit den Konfirmanden, gestern auf dem Friedhof, in der Synode, an so vielen Orten. Und ich denke manchmal: Was wäre, wenn Gott sich plötzlich zu Wort meldet, mitten hinein in mein, in unser …

Reformationstag 2021

Sind wir frei? Fühlen Sie sich frei? Natürlich sind wir frei, frei zu sagen, was wir sagen wollen, Natürlich bin ich nicht frei zu sagen was ich will, Worte können andere verletzen und Unheil bewirken. Natürlich sind wir frei im Denken, denn die Gedanken sind …

20. So. n. Trinitatis

Die ersten beiden Lesungen des heutigen Sonntags sind eindeutig: In der Lesung aus dem 1. Buch Mose ist klar der Wille Gottes für den Bestand der Schöpfung erkennbar. Am Ende steht der Bogen Gottes, der Regenbbogen, der uns daran erinnern soll. In der Evangelienlesung (Mk 10, 2-9) …

19. So. n. Trinitatis

Predigt zu Jesaja 38, 9ff Liebe Gemeinde! Zwei Heilungserzählungen stehen als zu lesende Texte für den heutigen Sonntag im Mittelpunkt. Zwei Heilungstexte mit einem wundersamen Ausgang. Wunderbar ist, wenn ein Mensch, der gelähmt ist sei es physisch oder auch nur innerlich, …

Erntedank, 3. Oktober 2021

Predigt zu 2. Korinther 10, 9ff Fräulein Enghals wohnt schon viele Jahre allein. Ihre Wohnung ist im 8. Stock eines Hochhauses am Rande der Stadt. Nur noch selten verlässt sie die Wohnung, denn wo sollte sie auch hin. Freundinnen hat sie im Grunde nicht, Kino und Theater, das kann sie …

17. So. n. Trinitatis

Keine Verlierer! Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Joh 5,4c Vom Sieg des Sozialismus war die Rede, als ich in die Schule ging. Wenn dann der Glaube der Christen verächtlich oder gar lächerlich gemacht wurde, fühlte ich mich manchmal auf der …

Wiedereröffnung Kirchturm St. Marien

Lobe den herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir gutes getan hat. Ps 103,2 Gott loben – Gründe dafür gibt es viele, wie angedeutet: Das Leben, das oft hart ist aber reich und schön, das Zusammensein mit anderen Menschen, das nicht immer einfach ist und …

12. So.n. Trinitatis

Predigt zu Markus 7, 31-37 Die Lautsprecher der Rundfunksender in Kabul sind stumm gestellt. Musik darf nicht mehr ertönen, wenn es nach den Taliban geht. Musik widerspricht angeblich dem Göttlichen. Also bleiben die Lautsprecher stumm. Menschen haben Angst. Menschen verstecken …

11. So.n. Trinitatis

Predigt zu Epheser2, 4-10 Wir wissen es, manchmal geht im Leben scheinbar nichts mehr, alles lähmt einen. Solche Momente kennen sie, zum Beispiel Erik: Endlich Urlaub denkt er. Den hat er schon so lange ersehnt. Dieses Jahr besonders. Und er mag gar nicht an danach denken, an die …

9. So. nach Trinitatis

Predigt zu Matthähus 7, 24ff wir schreiben das Jahr 2640, jenes Jahr, in dem der letzte Ton des John Cache-Projektes in der einstigen Buchardi-Kirche in Halberstadt erklingen soll. Vorgestern war er an den Überresten von Quedlinburg vorbeigekommen, an dem jedenfalls, was noch aus …

6. So. nach Trinitatis

Predigt zu Matthähus 28, 16-20 Die meisten von Ihnen/ von Euch nehme ich an, wurden als Kind getauft – wer erinnert sich an die eigene Taufe? Ich schon, wenn auch nur schemenhaft. Immerhin konnte ich am Taufstein stehen während Pfarrer Ratzmann mir Wasser über den Kopf …

5. So. nach Trinitatis

Predigt zu 1. Kor 1, 18ff Katholisch ist ein bisschen anders als evangelisch – das haben unsere Konfirmanden neulich bei einem Besuch der katholischen Kirche erfahren können. Jüdisch ist noch etwas anders als christlich und doch auch irgendwie ein bisschen ähnlich. Auch das …

4. So. nach Trinitatis

Josef, der jüngste unter seinen Brüdern war der Lieblingssohn des Vaters. Dafür hassten ihn seine Brüder und konnten mit ihm nicht mehr reden. Und Josef, er war ein Träumer. Manchmal spann er sich vielleicht auch etwas zurecht. Und einst hatte er einen Traum und …

3. So. nach Trinitatis

Es geht um die Zöllner und Sünder, um die Pharisäer und Schriftgelehrten und um uns und damit auch um Mila-Linnea und ihre Generation, die nach uns geborenen. Ich blicke auf die Zöllner: Den Zorn der Leute auf die Zöllner damals kann ich gut verstehen und doch sind …

1. So. nach Trinitatis

Predigt zu Jona 1 Du hast die Wahl – so sagt Gott, als er bereits in seiner Tür steht. Nein, das stimmt nicht. Du hast natürlich nicht die Wahl, denn ich finde, du solltest gehen. Du musst gehen. Denn wenn du nicht gehst, wüste ich nicht recht, wer es sein sollte, wer …

Trinitatis

Predigt zu Johannes 3, 1-8 Liebe Gemeinde Guter Geist – böser Geist – sind meine Stichworte: Guter Geist: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der …

Jubilate

Predigt zu Johannes 16, 16-23a Liebe Gemeinde, aus den Lesereihen für diesen Sonntag habe ich diesen Abschnitt aus dem Johannesevangelium gewählt, weil ich meine, dass wir Freude brauchen. Und diese Freude hat einen einfachen Grund: Freut euch, jetzt wisst ihr, was die Jünger …

Miserikordias Domini

Predigt zu Ezechiel 34, 1-2,10-16.31 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 2 Du Menschenkind, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? 10 So spricht …

Ostern

Gedanken zu Johannes 20,11-18 Ich sehe Maria, wie sie zum Friedhof geht. Sie braucht diesen Ort der Trauer. Das ist das letzte, was ihr von ihm geblieben ist. Sie geht den Weg entlang, vorüber an vielen andern Gräbern. Manche sind bepflanzt, auf manchen liegt noch die Winterabdeckung. …

Karfreitag

Liebe Gemeinde, Die Musik der Johannespassion spricht für sich, der Text ebenso, man könnte beides stehen lassen, unkommentiert. Die Gefahr besteht allerdings, dass in uns der Eindruck entsteht oder verstärkt wird, die Passion Jesu sei ein unvermeidbarer Teil einer Dramaturgie, …

Gründonnerstag

Meine schönste Einladung Ich klopfe an der Tür und höre ein freundliches Herein: Ich betrete den Raum und mein Blick fällt auf einen wunderbar gedeckten Tisch. Herzlich willkommen, schön dass du da bist, sagt er zu mir und: suche dir einen Platz aus. Besonders …

Sonntag Judika

Predigt zu Hiob 19, 19-27 Das letzte Mal habe ich meinen Vater im Juni 1994 gesehen. Es war ein Montag. Daran erinnere ich mich genau. Wir saßen im Garten und frühstückten. Vater hatte für jeden ein Ei gekocht. Dazu gab es aufgebackene Brötchen, Schinken, Käse drei …

Sonntag Lätare

Predigt zu Johannes 12, 20-24 Liebe Gemeinde, 20 Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. 21 Die traten zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollen Jesus sehen. 22 Philippus kommt und …

Sonntag Reminiszere

Predigt am Sonntag Reminiszere zu Jesaja 5, 1ff Liebe Gemeinde, gesungen werden darf ja momentan noch nicht. Dennoch ist heute ein Lied der vorgeschlagene Predigttext – ein Bänkellied. Es ist aller paar Jahre vorzutragen und scheint nicht an Aktualität verloren zu …

Sonntag Estomihi

Predigt am Sonntag Estomihi / Sonntag vor der Passionszeit zu Jesaja 58, 1-9a Liebe Gemeinde! Stellen Sie sich vor, wir hätten heute nicht den 14.Februar 2021, sondern es wäre der 14. Februar 2041. Die Zeit der Pandemie liegt längst hinter uns, ist aber nicht …

Sonntag Sexagesimae

Predigt am Sonntag Sexagesimae / 2. Sonntag vor der Passionszeit zu Matthäus 8, 5-13 Liebe Gemeinde! Mit den Konfirmanden bin ich derzeit nur über Zoom zusammen. Wir beschäftigen uns mit dem Bekenntnis unseres Glaubens. Sie sollen möglichst eigene …

Letzter Sonntag nach Epiphanias

Predigt am letzten Sonntag nach Epiphanias 2. Petrusbrief, 1, 16-19 // Evangelium Mt. 17, 1-9 Liebe Gemeinde! Das wäre nun der perfekte Tag um auf dem Brocken zu sein und weit zu blicken in das verschneite Land und den Zauber und die Stille des Winters zu genießen. Auch …

2. So. nach Epiphanias

Predigt zu Johannes 2, 1-11 Liebe Gemeinde, Der kleine Benjamin, sein Cousin hat eine Frau gefunden. Sie heiraten heute. Da müssen wir hin, sagt er ohne groß zu überlegen. Auch wenn die Hochzeit üblicherweise sieben Tage dauert, sofort macht er sich auf den Weg und …

1. So. nach Epiphanias

Predigt zu Röm 12,1-3 und Lk 8, 4-15 Liebe Gemeinde, Ist es richtig, dass wir hier miteinander Gottesdienst feiern in Anbetracht der Pandemie. Ist es nicht irgendwie widersinnig, wenn einerseits wir nicht mehr die Großeltern sehen sollen, nur 1 Person zu einem Haushalt zu Besuch …

Epiphanias

Epiphanias = Erscheinung des Herrn Erschienen ist doch aber Jesus bereits zu Weihnachten. Erscheinen tun ganz andere – Wer erscheint? Die drei Weisen, die der Volksmund zu Königen gemacht hat. Warum eigentlich? Viele Erklärungen könnte man finden. Vielleicht steht dahinter …

2. So. nach Weihnachten

Predigtgedanke zum Nachlesen Matthäusevangelium 18, 1-5 (Text zum Sternsingergottesdfienst) Liebe Gemeinde, zu Beginn heute mal ein Witz, der mir beim Lesen des Textes sofort einfiel: George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump sind gestorben und stehen vor Gott. Gott …

1. Weihnachtstag

Lesepredigt (auch als Audio verfügbar) Predigt zu Jesaja 52, 7-10 7 Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt, der da sagt zu Zion: Dein Gott ist König! 8 Deine Wächter …

Krippenspiel am Heilig Abend 2020

Krippenspiel an der Bushaltestelle (das wir Pandemiebedingt nicht auf dem Markt aufführen konnten). Jugendlicher kommt auf das Haltestellenschild zu, sieht den leeren Kasten, in dem der Fahrplan sein sollte. Zwei Jugendliche sitzen bereits da. 1. Jgdl. Alter, was is´n …

Besinnung zu Heilig Abend

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. So haben einst die Botschaft von Weihnachten die Hirten gehört. Es war eine …

Gedanken zum Predigttext am 4. Advent

1. Mose 18, 1-15 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. 2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür …

Wort zum Nikolaustag

Nikolaus Eigentlich könnte es uns egal sein dass einst der bischof einer hungernden hafenstadt kinder mit essen versorgte aber es ist die erinnerung an ängste und träume schiffe und sehnsucht beten und wunder die uns diese geschichte gerade im advent …

Wort zum Ewigkeitssonntag

Mit dem Tod abfinden? Mit dem Tod aussöhnen oder gar anfreunden? Das ist etwas, das ich mir gar nicht vorstellen kann. Der Tod mein Freund? Nein! Warum auch, höre ich Gott sagen. Du hast doch viele gute Freunde und du hast mich. Freunde sind doch diejenigen, die dir beistehen, die zu …

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

Predigt zu Lukas 16,1-8 Lange hat er es nicht einsehen wollen, dass seine Zeit zu Ende ist. Aber heute hat es ihm ein Vertrauter gesagt: Mr. Präsident, sie müssen gehen, Sie müssen ihre Niederlage eingestehen, Sie sind abgewählt. Schweigend hört er sich diese …

Gottesdienst zum Beginn der Friedensdekade

Predigt zu Ezechiel 18, 31f (in Anlehnung an die "Umkehrgedanken" von Pfarrerin Yvonne Fischer im Material zur Friednsdekade 31 Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus …

18. Sonntag nach Trinitatis

Predigt zu 5. Mose 30, 11-14 Beim Betreten einer Klosterkirche fallen dem Autor der Känguru-Chroniken, Marc-Uwe Kling die Gebote ein. Und das Känguru (man muss nicht darüber nachdenken, warum das Känguru sprechen kann und offensichtlich eine ostdeutsche Herkunft …

11. Sonntag nach Trinitatis

Predigt zu Lukas 18, 9-14 In dieser Rolle habe ich mich noch nie befunden: Ich sitze neben einigen anderen und begreife sofort: Mir gegenüber sind die Angeklagten mit ihren Verteidigern. Links auf der Bak der Staatsanwalt, rechts neben uns der Platz für den Richter. Und ich- Gott …

10. Sonntag nach Trinitatis

Predigt zu Römer 11, 25ff Da sind diese kleinen frittierten Bällchen – Falafel dazu eingelegtes Gemüse, Gurke, Tomaten, Oliven oder Sabich – das ist Pitabrot mit frittierten Auberginen und anderem Gemüse gefüllt oder für jene, die noch Fleisch …

5. Sonntag nach Trinitatis

Predigt zu Lukas 5, 1-11 Es ist ein Gefühl, das ihn schon seit längerem umtreibt. Morgens ist es sein erster und abends sein letzter Gedanke: Irgendetwas muss anders werden. Kauf dir doch mal was Neues, hat ihm seine Frau gesagt, als er sich ihr offenbarte. Mal was Modisches, nicht …

4. Sonntag nach Trinitatis

Predigt zu Römer 12, 17 ff unter Verwendung des Bildes "Adele Bloch-Bauer" von Gustav Klimt Maria Altmann führt ein zufriedenes Leben in Los Angeles. Sie hat eine kleine Boutique von der sie leben kann und auch sonst scheint es ihr gut zu gehen. Als ihre Schwester stirbt, steht sie …

3. Sonntag nach Trinitatis

Liebe Gemeinde! Da sehe ich ihn sitzen, nein nicht im Garten am Tisch mit Kaffee und mit Gott, sondern ich sehe ihn eher auf einem Felsen hockend, den Blick in eine Ferne gerichtet, die einst seine Heimat war und nun auf ewig verloren scheint. Ich sehe ihn, wie er mit sich und Gott ringt, all …

2. Sonntag nach Trinitatis

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und Beladen seid, ich will euch erquicken. Das tut mir gut, diesen Satz Jesu zu lesen, zu hören. Ich glaube, das tut allen gut, die sich genauso fühlen. Das tut jenen gut, deren Pläne durcheinander und Hoffnungen …

1. Sonntag nach Trinitatis

Es gibt gute Nachrichten – es gibt schlechte Nachrichten über whats app, eine finde ich doch so wertvoll, dass ich sie mit Ihnen teilen möchte: Perspektivwechsel von Biyon Kattilathu, Sohn indischer Einwanderer, aufgewachsen im Rurgebiet, Autor und Coach Stell dir vor  …

Pfingsten zu Apg 2

Kuelewa – verstehen / ninaelewa – ich verstehe / unaelewa – du verstehst / Unanielwa – du verstehst mich / Aber ich verstehe nicht – das heißt dann: sielewa und ich will dich verstehen heißt: nitataka kukuelewa … Wie soll ich mir das …

Predigt am Sonntag Exaudi zu Jeremia 31, 31ff von Matthias Simon

Liebe Gemeinde! Es ist noch kein richtiges Feiern des Gottesdienstes bei uns, Lieder fehlen und so richtige Freude kommt noch nicht auf. Jüdische Gemeinden feiern in dieser Woche Simchat Tora – das Fest der Torafreude, sie feiern also das Geschenk der Tora. Aber auch sie werden es …

Predigt zu 2. Chronik 5, 2-5.12-14 zum Sonntag Kantate

mit Auszug aus dem Kirchengebäude wegen anstehender Sanierung von St. Marien von Matthias Simon 2 Da versammelte Salomo alle Ältesten Israels, alle Häupter der Stämme und die Fürsten der Sippen Israels in Jerusalem, damit sie die Lade des Bundes des HERRN …

Wort zum Sonntag Jubilate

von Matthias Simon Predigttext Johannes 15,1-8 Übersetzung: M. Luther 1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr …

Wort zum Sonntag MISERIKORDIAS DOMINI

Die Barmherzigkeit des Herrn Psalm 23 Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon …

Sonntag Quasimodogeniti

Predigttext Jesaja 40,26-31 Israels unvergleichlicher Gott (Ü.: Luther V26/ Gute Nachricht V27ff) 26 Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so …

Ostern 2020 findet trotzdem statt!

Der Karfreitag hat die Nachricht verbreitet, Jesus ist tot. Tod ist Ende, Schlusspunkt. Aus. Ostern verkünden wir: Der Tod ist das Ende nicht. Und wir, Christen, sind Leute, die sich nicht einfach mit dem Tod abfinden. Wir nehmen den Tod nicht schweigend hin. Nicht den Tod durch Corona, …

Sonntag Quasimodogeniti

Predigttext Jesaja 40,26-31 Israels unvergleichlicher Gott (Ü.: Luther V26/ Gute Nachricht V27ff) 26 Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so …

Hoffnung auf Verwandlung - Wort zum Palmsonntag 2020

von Karen Simon-Malue und Matthias Simon In diesen Tagen der Beschränkung auf zu Hause sehen wir wieder einmal gern alte Filme. Wir suchen vor allem die heraus, die gut ausgehen, in denen sich etwas zum Guten verändert. Etwa der Film „Zugvögel – Einmal nach …

GEBET vom Sonntag Okuli 2020

Covid-19 – Corona betrifft nun längst auch uns. Anfangs dachten wir noch, der Virus ist weit weg, denn China ist weit weg. Heute spüren wir, wie sehr wir alle miteinander in das Geschehen verwoben sind. Wir merken, das, was einige betrifft, das betrifft bald viele. Das betrifft …